Wieder zu Hause
Wir sind am 11.02. sicher und gut nach einer anstrengenden 36-Stunden-Odyssee in Hamburg gelandet, wo wir von unseren Mamas und Honne in Empfang genommen wurden (Honne, poste doch mal einen Kommentar und stell da dann auch das tolle Photo rein, was du von uns gemacht hast!).
Man sollte ja meinen, dass im Computerzeitalter ein eTicket an keinem Check-in der zivilisierten Welt (und eigentlich habe ich Mexico dazu gezählt) ein Problem darstellen sollte. Aber weit gefehlt! Der Schaltermann von Mexicana in Cancun wollte erst unseren Ausdruck nicht als Ticket anerkennen, dann hat er nicht mehr mit uns geredet, ist danach für 20 Minuten irgendwohin verschwunden und aufeinmal ging´s doch. In Mexico City, wo wir 9 Stunden Aufenthalt hatten, haben wir dann festgestellt, dass wir auf dem Langstreckenflug nicht neben einander sitzen. Wir wäre diagonal durchs Flugzeug verteilt gewesen. Ließ sich aber zum Glück beim boarden klären und wir haben dann doch noch nebeneinander gesessen. Außerdem konnte uns keiner sagen, ob wir einen Ausreisestempel benötigen und eine gebühr bezahlen müssen. Also haben wir uns gefühlte 100 Stunden in eine Schlange gestellt, um dann zu erfahren, dass weder das eine noch das andere zutreffen würde. Selbst auf Nachfrage nach einem begehrten Mexico-Stempel haben wir keinen bekommen - voll doof.
Der Transatlantikflug war dann einigermaßen ok und danach war man ja zumindestens schonmal in Europa. Was sollte da noch schon groß schiefgehen? So einiges:
Zunächst einmal haben sie Inga in Madrid am Flufhafen in der Sicherheitskontrolle fürs handgepäck den in Mexico im Dury Free gekauften Tequila abgenommen. Zunächst mit der Begründung "Flüssigkeiten im handgepäck sind nicht erlaubt.", dann "Geht nicht, weil is nicht." und nach der erkenntnis, dass der Alkohol außerhalb der EU gekauft wurde mit der Begründung "Weil der Tequila nicht in der EU gekauft wurde." Und wassen machen diese blöden Fatzkes dann mit dem guten Zeug: sie kloppen es in die Tonne!!!! Ok, wahrscheinlich haben sie es nachher rausgeholt und verscheuert oder selbst getrunken, aber trotzdem. Hätte man das Geld auch gleich das Klo runterspülen können. Es gab allerdings auch die Alternative mit der Duty Free-Tüte zum Check-in zurückzugehen und es dort als Gepäck aufzugeben; das sei hier nur der Fairness- und Vollständigkeithalber erwähnt.
Dann der nächste Schock beim warten auf den Flug nach Brüssel: auf unseren Gepäckaufklebern stand nicht "Mexico City-Madrid-Brüssel-Hamburg" sonder "Mexico-Brüssel-Madrid-Hamburg". Hoffentlich kommt alles an, immerhin fliegen wir mit IBERIA... Beim boarden wollte die Maschine unser Ticket dann nicht haben und hat immer gesagt, dass der Flug schon geschlossen sei. Zum Glück waren die leute dort auf Zack und dann ging alles ganz supi.
In Brüssel gab es gar keine Probleme und unsere letzte Etappe verlief ohne Zwischenfälle, so dass wir pünktlich um 20:45 Uhr bei Schneefall in Hamburg gelandet sind. DAS WAR GANZ SCHÖN KALT! Aber auch irgendwie schön - besonders für Katja, die es total super fand durch den Schneeregen zu laufen. Kann man ja auch verstehen nach fast einem Jahr nur Sommer und Sonne. So Jahreszeiten sind schon echt toll und für uns Mitteleuropäer glaub ich auch irgendwie notwendig, um sich im Jahr zu orientieren.
Alles in allem war diese Reise großartig und faszinierend und wir wissen jetzt, wo wir auf jeden Fall nochmal hin müssen. Aber es war auch anstrengend und wir freuen uns darauf jetzt noch ein bisschen ruhige Zeit zu Hause zu verbringen, bis es Anfang April in Lübeck weitergeht.
Dieser Blog wird hiermit nicht enden, da wir ja zusammen ziehen werden und auch von dort werden mal hier und da was berichten (Photos der Einweihungsparty, Lernen im Garten und was halt so anfällt).
An alle, die uns aber auf diese Weise auf unserem Abenteuer begleitet haben, sagen wir Herzlichen Dank für´s lesen und kommentieren! Darüber haben wir uns immer riesig gefreut!
Lauschi und Inha










