Moin,
ich habe mir für meine Ankunft in Island einen
von bisher 7 schönen Tagen hier ausgesucht. Die Sonne schien, es war warm und ich hatte meine Winterklamotten an - HURRA! Bin mir selten so unpassend gekleidet vorgekommen und hatte auch wirklich Mitleid mit dem armen Menschen, der im Bus vom Flughafen in die Innenstadt neben mir sitzen musste (müffel). Über meine Reise lässt sich berichten, dass alleine die Zugfahrt von Bremen nach Frankfurt äußert amüsant war. Dort bin ich erst dem über "diese furchtbaren Nichtraucher" schimpfenden Hardcore-Raucher begegnet (ich hab ihm trotzdem nicht erlaubt in meinem Abteil zu rauchen) und dann der alternativ-esoterisch-soziopädagogischen Gothic-Mutter eines Sohnes namens Robin (sprich: Rohbinn) mit ihrem Gesprächspartner, einem Mitvierziger Sozioalpädagogen oder Beamten mit viiiiel Verständnis für seine Mitbürger, der gerade im Begriff steht sich ein Öko-Niedrigernergie-Landhausstil-Haus mit Pellet-Heizung zu bauen. Toll. Danach kam dann das dauerknutschende Pärchen auf dem Weg in den Mallrorza-Urlaub. In Frankfurt angekommen hab ich erstmal 45 Minuten in der Check-in-Schlange gestanden (ich dachte echt ganz Island war ausgeflogen will jetzt zurück). Dann kam aber der absolute Abschuss: der Typ am Schalter wollte mein Handgepäck wiegen! Dabei hatte ich schon so frohlockt, dasd mein großer Rucksack nur 19,9 Kilo hatte. Tja, das Handgepäck hatte dann 10 und 6 sind erlaubt. Gnädigerweise durfte ich dann etwas aus dem Handgepäck ins große Gepäck umpacken - WITZIG! Der große Rucksack ist nämlich sowieso schon aus allen Näthen geplatzt. Irgendwie ging es dann aber doch, das Resultat war allerdings ein kaputter Reisverschluß. Naja, meine schlimmste Befürchtung, nämlich, dass meine gesamte Unterwäsche sich in Reykjavik auf dem Laufband verteilen würde hat sich dann zum Glück nicht bestätigt. Den Rest bis zu meiner temporären Unterkunft hab ich dann mit Hilfe des Flybus und Annika, die acuh in Lübeck studiert und zur Zeit auch hier in der Chirurgie ist, zurückgelegt. Jetzt sitze ich in einem Cafe in der Nähe des Hafens und das Wetter ist typisch isländisch: wolkig. Meine Pension ist übrigens auch ganz ok, ich hab gestern abend erstmal mit der Besitzerin zu abend gegessen, weil die Supermärkte schon zu hatten.Alles weitere dann beim nächsten mal.
Inga


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